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Ein Virus geht um in Europa – der Virus der Verblödung*

Computergrafik
Computergrafik von einem Virus

Beitrag von Felix Mühlberg, Direktor des Instituts für mikrobiologische Studien. Sein Interessengebiet ist die Evolutionsbiologie, im Besonderen die Endosymbionten-Theorie und den daraus ableitbaren Konsequenzen.
Als Pirat sieht er sich von ganz anderen Viren bedroht.

Nachdem die Umweltsau durch den Hühnerstall getrieben wurde, wird die neue “Bedrohung” gleich zum Aussätzigen erklärt, im Verwaltungsdeutsch in die „freiwillige häusliche Quarantäne“ geschickt. Wer das nicht „freiwillig“ macht, bei dem wird Zwang angewendet.

Die nächste Stufe ist, dass Verdächtige im Seuchenschutzanzug abgeholt und in „Genesungs-Camps“ verfrachtet werden.

Was ist die Basis für diese beispiellose Beschneidung jeglicher bürgerlicher Rechte?

Zunächst ist es ein Test von dem bekannt ist, dass er wahrscheinlich nur zu 45-50 % der „Infizierten“ nachweist. Ist es dann tatsächlich Corona, oder „nur“ Influenza, das eine deutlich höhere Mortalität besitzt? Andersherum gefragt, bei wieviel Gesunden weißt er eine virale Erkrankung nach?
Was an dem Corona-Virus ist dann so gefährlich? Es ist so gefährlich, weil, so unsere Experten, sie nicht wissen, wie gefährlich er ist…

Die Muster wiederholen sich, es wird hysterisch Angst über die Medien verbreitet, die auf Ohren verängstigter und in Naturwissenschaften ungebildete Bildungsbürger stößt.

Die halbstündlichen Belehrungen der Wetterfrau, der 3 Grad Celsius des Wetters über dem Plansoll, empfand ich bereits als anstrengende Belästigung, Nachrichten mit Propaganda zu vermischen.

Nun sind wieder drei neue Corona-Fälle in Hintertupfingen gemeldet worden. Die Zahlen klingen wie einst die Wasserstände und Tauchtiefen, halbstündlich, als ob die Weiterxistenz der Zivilisation davon abhinge.
Zum Glück werden keine britischen Kampfverbände über dem Raum Hannover gezählt.

Um die Situation aufzuklären werden Wissenschaftler als sachverständige Experten befragt. Wie dringend sind weitreichende Maßnahmen, die Gefahr „eindämmen“ zu können? Nun haben Virologen, die Roberts und Kochs endlich mal was in ihren Labors zu tun, da werden sie nicht erklären, dass das alles nur ein aufgeblasener Popanz ist.

Neue Projektmittel und Fördergelder sprudeln, eine halbe Milliarde Euro werden sofort locker gemacht. Ich prophezeie, es werden neue Seuchenbehörden aus dem Boden sprießen, die europaweit Viren überwachen werden. Und die Umwelthilfe wird prüfen, ob sie auch alles richtigmacht. Wem das nützt, wissen nur die hysterisch aufgescheuchten Politiker die zu einer Generation gehören, die die Naturwissenschaften beim Abitur abwählen konnten.

Ängstliche unterbezahlte kommunale Verwaltungsmitarbeiter entscheiden über den Seuchennotstand in ihrem Kreis. In ihrer hemmungslostesten Form haben es die chinesischen Genossinnen und Genossen vorgemacht, wie weit der Arm der Verwaltung in modernen Industriegesellschaften reicht.

Mit der Viren-Test-Dichte Norditaliens, hätte schon so mancher deutsche Gesundheitsamts-Vorsteher in seinem Distrikt Seuchenalarm ausgelöst: Wer viel sucht, der viel findet. Im Moment wird „nur“ das öffentliche Leben kastriert, Schulen geschlossen, Messen abgesagt und Supermärkte leer gekauft. Und die Schlaumeier des Koch-Instituts verkünden die Empfehlung, jeder Kontakt sei zu isolieren.

Es sind nicht die Viren in den Elektronenraster-Mikroskopen der Virologen, es sind die Medien, die die Zivilisation erneut in eine Krise stürzen, die noch viel krasser verläuft, als die Bankenkrise 2007 ff.

Wer seine Journalisten nur noch als „feste Freie“ anstellt muss sich nicht wundern, dass die Nachrichten irgendwann auch nur noch als schlechte Feuilleton-Beiträge durchgehen. Der intellektuelle Beitrag in der Verarbeitung des Nachrichten-Tickers reduziert sich auf die Suche nach der Super-Superlative  in der Headline.

Warum gab es nicht diesen täglichen Medienrummel, als Computer-Viren Schritt für Schritt deutsche Verwaltungs-EDV infizierten? Potsdam, das Berliner Kammergericht oder die Uni Gießen (https://www.oder-spree-piraten.de/wie-sich-deutschland-abschafft/)?

Die Erkrankung deutscher Verwaltungs-EDV ist der Diebstahl sämtlicher Gerichtsakten nach Osteuropa, auch der über die Zeugenschutzprogramme. Deutschland bricht in sich zusammen, wenn dieses Land seine Verwaltung vorsorglich als infiziert einstuft. Unterbezahlte Mitarbeiter sind mit Aufgaben deutlich überfordert, ihr Amt abzusichern. Selbst der Heise-Verlag  wurde Opfer einer Viren-Attacke, und hier sitzen die kompetentesten EDV-Profis des ganzen Kontinents.

Genau betrachtet ist Europa auf eine chinesische Seifenoper hereingefallen. Obwohl die wahrscheinlich nur lokale Probleme kaschieren sollte. Mit Konfuzius unter dem Kopfkissen kommt man einfach auf die besseren Ideen. Was kann es klügeres geben, als das unausweichliche als Ergebnis eigener Heldentaten zu deklarieren. Die Chinesen werden spätestens zum Frühlingsanfang den Virus besiegt haben und ihre Helden feiern! Dafür sorgt allein schon der Geist Maos, die chinesische Nation nicht aussterben zu lassen.

In Europa wird sich Frau von der Leyen aufopfern und natürlich ebenfalls pünktlich zum Frühlingsanfang den Sieg über die totale Virenbedrohung verkünden, so ehrgeizig wie sie ist, sogar früher. Vielleicht hat sie wieder die Jungfer aus Schweden an ihrer grünen Seite.

Und Warren Buffet geht einkaufen.

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*Ich verwende hier ausschließlich die männliche Seuchenbezeichnung, weil so etwas böses kann nur männlich sein.

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